Bernd & Natalie

Dienstag, 5. Juni 2007

Exkursion zur Insel Fårö

Am Dienstag abend standen Exkursionen auf dem Programm. Das Ziel konnte man sich zuvor aussuchen, angeboten wurde ein Besuch bei einem Wikingerdorf, sowie Kunst und Handwerk auf Gotland; wir haben uns zu einem Ausflug auf die nördlichste Insel Fårø entschieden. Vier Busse haben uns abgeholt. Unterwegs hat uns eine Reiseführerin von der Geschichte und Landschaft Gotlands erzählt. Aus dem Bus haben wir riesige, alte Steingräber gesehen und einige der vielen Legenden Gotlands gehört.

Auf dem Weg haben wir eine der 92 mittelalterlichen Kirchen Gotlands besichtigt und nachdem wir mit Sandwiches versorgt waren ging es weiter nach Fårö. Etwa zwei Stunden fährt man von Visby zu der Insel, die nur mit einer Fähre zu erreichen ist. Fårö ist die "Schafs-Insel", benannt nach den wuscheligen schwarzen Schafen, die sich auf der Insel frei bewegen dürfen. An der Nordwestküste der Insel befindet sich ein Naturreservat. Hier hat das Wasser den alten, sehr harten Kalkstein zu bizarren Formationen ausgewaschen. Mehrere Kilometer kann man die Küste entlangwandern. Am Ende unseres Spaziergangs stand ein sehr schönes, kleines Fischerdorf.

Zu Abend gegessen haben wir auch auf der Insel Fårø in einem kleinen Familienbetrieb. Das Essen - es gab Lamm, Kartoffelgratin und Salate - war sehr gut und es war eine gemütliche Runde an der langen Tafel in diesem alten Haus. Als wir nach Visby zurückgekommen sind, war es schon nach 11 Uhr.

Donnerstag, 7. Juni 2007

Conference Dinner

Am Donnerstag abend, nach dem abschließenden Vortrag des schwedischen Astronauten, war zum Conference Dinner geladen. Es gab eine Sitzordnung, bei der sich die Organisatoren Mühe gegeben hatten, die Gruppen etwas durcheinander zu mischen. So saß ich als "falsche Norwegerin" (auf meinem Schild stand Universität Tromsø) neben einem Australier, der seit 35 Jahren in Deutschland lebt, einem deutschen Wissenschaftler des DLR, einem Spanier, der in Deutschland studiert hat, einem Deutschen, der seit einer Ewigkeit in Paris lebt, zwei Schweden und einer Schwedin mit einem deutschen Namen, die aber kein Deutsch sprach :-).

Das Essen war - wie immer - sehr gut (mit einer Menge Wein) und eine junge Band aus Visby hat quer durch alle Musikrichtungen gespielt. Neben den Dankesreden haben wir (noch einmal! Das Wetter war die ganze Woche wirklich traumhaft) aus dem Speisesaal den Sonnenuntergang über dem Meer beobachtet.

 

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