Exkursion zur Insel Fårö
Am Dienstag abend standen Exkursionen auf dem Programm. Das Ziel konnte man sich zuvor aussuchen, angeboten wurde ein Besuch bei einem Wikingerdorf, sowie Kunst und Handwerk auf Gotland; wir haben uns zu einem Ausflug auf die nördlichste Insel Fårø entschieden. Vier Busse haben uns abgeholt. Unterwegs hat uns eine Reiseführerin von der Geschichte und Landschaft Gotlands erzählt. Aus dem Bus haben wir riesige, alte Steingräber gesehen und einige der vielen Legenden Gotlands gehört.
Auf dem Weg haben wir eine der 92 mittelalterlichen Kirchen Gotlands besichtigt und nachdem wir mit Sandwiches versorgt waren ging es weiter nach Fårö. Etwa zwei Stunden fährt man von Visby zu der Insel, die nur mit einer Fähre zu erreichen ist. Fårö ist die "Schafs-Insel", benannt nach den wuscheligen schwarzen Schafen, die sich auf der Insel frei bewegen dürfen. An der Nordwestküste der Insel befindet sich ein Naturreservat. Hier hat das Wasser den alten, sehr harten Kalkstein zu bizarren Formationen ausgewaschen. Mehrere Kilometer kann man die Küste entlangwandern. Am Ende unseres Spaziergangs stand ein sehr schönes, kleines Fischerdorf.
Zu Abend gegessen haben wir auch auf der Insel Fårø in einem kleinen Familienbetrieb. Das Essen - es gab Lamm, Kartoffelgratin und Salate - war sehr gut und es war eine gemütliche Runde an der langen Tafel in diesem alten Haus. Als wir nach Visby zurückgekommen sind, war es schon nach 11 Uhr.

















