Andøya Rocket Range - Übersicht

Sonntag, 29. Oktober bis Freitag, 3. November

Exkursion zur Andøya Rocket Range

Unsere Exkursion zur Andøya Rocket Range ist Teil des Kurses "Satelliten und Raketen" an der Uni Tromsø. Mit uns sind noch neun Studenten von der Universität Oslo hier und mehrere Experten - Ingenieure und Physiker hier von der Range und von verschiedenen Instituten in Norwegen - kümmern sich um uns. ... Mehr

 

Dienstag, 31. Oktober

Arbeit der Telemetrie-Gruppe

Wir sind mitten in den Vorbeitungen für den Start am Donnerstag. Am Morgen haben wir damit begonnen, die Antennen der Haupttelemetriestation zu testen. Dazu wurde ein kleiner Testsender, welcher sich unmittelbar vor den Antennen befindet, eingeschaltet. ... Mehr

 

Mittwoch, 1. November

Arbeit der Payload-Gruppe

Wir montieren die Sensorplatten, die von der Experiment-Gruppe gelötet worden sind, auf eine massive Platte, die in die Rakete eingelassen wird. Die Kabel müssen gefertigt werden, die Sensoren mit Schrauben, Klebeband und Nylon fixiert werden, damit sie sich beim Start nicht bewegen können. Ist alles montiert, werden die Sensoren nocheinmal getestet, die Antennen ausprobiert, sowie ein Balance- und ein Spintest durchgeführt ... Mehr

 

Mittwoch, 1. November

Telemetrie II

Wir haben heute morgen Testübertragungen durchgeführt. Alle 10 Receiver sind OK. Die Payload Gruppe hat vor etwas über einer Stunde ihren Sender testweise eingschaltet und dieses Mal konnten wir sowohl mit der 10 Fuß Antenne, als auch der kleinen Hornantenne der zweiten Telemetrie Station das Signal auffangen und dekodieren. Soweit sieht alles gut aus für den Start morgen... Mehr

 

Donnerstag, 2. November

Letzte Vorbereitungen

Heute ist es soweit. Gegen 12 Uhr soll die Rakete starten! Nach dem Frühstück um 8 nehmen alle beteiligten Personen (wir sind 16 Stundenten plus das an der Rocket Range angestellte Stammpersonal) ihre Positionen ein um Geräte anzuschalten und letzte Tests durchzuführen. Die Haupstationen sind... Mehr

 

Donnerstag, 2. November

Countdown

Der Countdown beginnt pünktlich um 11:15 lokaler Zeit. Ich bin mit meinem Kollegen und einem Angestellten der Rocket Range in der USOC TM, der Telemetriestation für die kleine Hornantenne. Unsere Aufgabe ist es mit der Antenne die Rakete zu verfolgen und die gesendeten Daten aufzuzeichnen... Mehr

 

Donnerstag, 2. November

Start

Zwei Minuten später: der Countdown läuft weiter. Drei Minuten vor Start ertönt eine Sirene. Wir bringen unsere Kameras in Position, ungefähr in die Richtung, in der wir die Rakete vermuten. Wir zählen die letzten Sekunden mit. Die Rakete startet, man sieht einen Punkt aufblitzen, die Kameras folgen, dann kommt der Knall - und die Rakete verschwindet in den Wolken. ... Mehr

 

Donnerstag, 2. November

Telemetrie - Auswertung

Noch vor dem Mittagessen laufe ich zur Haupttelemetriestation. Dort finde ich unseren Kursleiter. Er berichtet mir, dass auch sie nach 74 Sekunden Flugzeit den Kontakt verloren hätten. Das war zur selben Zeit als ich in der USOC TM auch den Kontakt verloren hatte. Die Rakete ist also früher im Meer aufgeschlagen, als wir dachten. Wir hatten also gar nicht vorzeitig den Kontakt verloren sondern die Rakete über die ganze Flugzeit hinweg verfolgt! ... Mehr

 

Donnerstag, 2. November und Freitag, 3. November

Flug unserer Rakete und Datenauswertung

Der Start der Rakete war erfolgreich! Wir sind im Schneesturm gestartet und alles hat einwandfrei funktioniert. Die Rakete wurde von beiden Telemetrie-Antennen von Start bis zum Aufprall verfolgt. Die Flugzeit war 75 Sekunden, maximale Höhe ungefähr 8 km. Alle Sensoren haben funktioniert und Daten geliefert. ... Mehr

 

Donnerstag, 2. November

Ballonflüge

Vor und nach Start unserer Rakete haben jeweils zwei Gruppen einen Wetterballon starten lassen. Am Ballon hängt eine Radiosonde, die auf einer Frequenz von 401,05 MHz die Daten zur Bodenstation sendet. Sie überträgt die Position, aus der sich Windgeschwindigkeit und Windrichtung bestimmen läßt. Zusätzlich sind Sensoren für Druck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit angebracht. Der Ballon soll eine Höhe von 20-25 km erreichen... Mehr

 

Freitag, 3. November

ALOMAR

Am letzten Tag haben wir dem Forschungsinstitut ALOMAR einen Besuch abgestattet. Das Institut, ein achteckiges Gebäude, liegt ganz oben auf einem Berg. Hier wird mit optischen Methoden die Atmosphäre untersucht. Ca. 30 cm breite, grüne Laserstrahlen richten sich dann aus dem Dach des ALOMAR nach oben.. Mehr

 
 

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